Fragebögen
Mein Briefkasten enthielt heute viel Post. Ich fühlte mich gut, als ich die vielen Briefe - grosse und kleine Umschläge - in meine Wohnung trug. Nach dem Öffnen war dieses Gefühl vorbei. Ich war verärgert, überfordert und schlecht gelaunt.
Es waren Fragebögen. Das Studium ist rum und die Bürokratie hat mich wieder. Ich mag diese Fragebögen nicht, die in einem Deutsch geschrieben sind, die nichts mit dem zu tun haben, was ich kann und gelernt habe. Ich fühle mich dumm, wenn ich bei jeder Frage einen "Sachbearbeiter" fragen möchte, wie das gemeint ist. Es ist so, als ob man Nachhilfe braucht.
Ich träume von einem Berater an meiner Seite, der diese Fragen für mich beantworten kann. Der weiß, was ich brauche und was ich will und es schafft, das Deutsch zu sprechen und zu schreiben, das mir verwehrt ist.
Ich habe einen Steuerberater, weil es mir zuwider ist, Zahlen in Tabellen an der richten Stelle und der richtigen Reihenfolge hinzupinseln. Er geht darin auf. Das ganze Jahr sammle ich Belege. Für alles. Ich lerne langsam, was er nicht braucht.
Aber für andere Fragebögen habe ich nur mich. Fürs Arbeitsamt, die Krankenkasse und was weiß ich noch alles.
Und dann fragt man nach. "Wie ist das eigentlich?", "Was muss ich noch tun?", "Wie geht es weiter?" und keiner weiß eine genaue Antwort.
Beim Arbeitsamt ist mal wieder alles neu strukturiert, besser und schneller als vorher. Aber der Berater sagt nur, dass alles noch so neu ist und so ungewohnt. Achwas. Wenn die, die mich beraten sollen, weil für mich alles so ungewohnt ist, genauso unsicher sind, wen fragt man dann?
Es waren Fragebögen. Das Studium ist rum und die Bürokratie hat mich wieder. Ich mag diese Fragebögen nicht, die in einem Deutsch geschrieben sind, die nichts mit dem zu tun haben, was ich kann und gelernt habe. Ich fühle mich dumm, wenn ich bei jeder Frage einen "Sachbearbeiter" fragen möchte, wie das gemeint ist. Es ist so, als ob man Nachhilfe braucht.
Ich träume von einem Berater an meiner Seite, der diese Fragen für mich beantworten kann. Der weiß, was ich brauche und was ich will und es schafft, das Deutsch zu sprechen und zu schreiben, das mir verwehrt ist.
Ich habe einen Steuerberater, weil es mir zuwider ist, Zahlen in Tabellen an der richten Stelle und der richtigen Reihenfolge hinzupinseln. Er geht darin auf. Das ganze Jahr sammle ich Belege. Für alles. Ich lerne langsam, was er nicht braucht.
Aber für andere Fragebögen habe ich nur mich. Fürs Arbeitsamt, die Krankenkasse und was weiß ich noch alles.
Und dann fragt man nach. "Wie ist das eigentlich?", "Was muss ich noch tun?", "Wie geht es weiter?" und keiner weiß eine genaue Antwort.
Beim Arbeitsamt ist mal wieder alles neu strukturiert, besser und schneller als vorher. Aber der Berater sagt nur, dass alles noch so neu ist und so ungewohnt. Achwas. Wenn die, die mich beraten sollen, weil für mich alles so ungewohnt ist, genauso unsicher sind, wen fragt man dann?
wanda.weh - 7. Juli, 14:05
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